Feuerwehr befreit Fahrer aus umgestürztem Lkw
Mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen
Ein Sattelzug ist am Dienstagvormittag von der Ostermarscher Straße in Norden abgekommen und in einen Graben gekippt. Wie der stellvertretende Stadtbrandmeister Thomas Weege mitteilte, stürzte das mit Sand beladene Gespann dabei auf die Beifahrerseite und verlor seine Ladung. Der Fahrer war daraufhin in dem Fahrerhaus eingeschlossen und konnte sich verletzungsbedingt sowie wegen der Seitenlage des Sattelzugs nicht selbst befreien.
Zunächst kletterten ein Feuerwehrmann und ein Notarzt durch die Dachluke in die Kabine, berichtete Weege. Während sie den Mann medizinisch versorgten, schnitten weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Norden die Windschutzscheibe der Zugmaschine heraus. Mit Gerüstbohlen baute die Feuerwehr zudem eine Behelfsbrücke über den Graben. Der Verletzte wurde schließlich auf eine Schaufeltrage gelegt und durch die geschaffene Öffnung aus dem Fahrzeug gehoben. Mit einer Drehleiter wurde der Höhenunterscheid zwischen einem Feld und der Graben mit dem Verletzten schonend überwunden. Der Rettungshubscharuber „Christoph 26“ landete an der Unfallstelle und übernahm den Patienten für den Weitertransport in ein Krankenhaus.
Parallel zu der Befreiung des Fahrers kümmerten sich Einsatzkräfte um auslaufende Betriebsstoffe. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle anschließend an die zuständige Straßenmeisterei. Der Besitzer des Lastwagens organisierte die Bergung durch ein Abschleppunternehmen und unterstützte mit eigenem Personal. Die Polizei übernahm die Unfallaufnahme.




