Betrug bei Spendenzahlung über Handy

Polizei sucht nach Fall in Bunde nach 30- bis 35-jährigem Mann


Beim Bezahlen per Handy, so die Polizei, ist Vorsicht geboten. Aktuell kam es zu einem Betrugsfall in Bunde. © Pixabay
Beim Bezahlen per Handy, so die Polizei, ist Vorsicht geboten. Aktuell kam es zu einem Betrugsfall in Bunde. © Pixabay

Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung, so die Polizeiinspektion Leer/Emden, setzen Betrüger mittlerweile auch auf Spendenbetrug bei elektronischen Zahlungsformen.

Am Dienstag kam es gegen 12.45 Uhr auf dem Parkplatz eines Sonderpostenmarktes in Bunde zu so einem Vorfall, bei welchem eine derzeit noch Unbekannter zu einer Spende aufforderte. Ein 74-jähriger Niederländer kam der Spendenaufforderung nach und erledigte die Transaktion per Mobiltelefon. Zudem trug er sich in eine Liste ein, die ihm

gezeigt wurde. Offensichtlich kam es bei dem ersten elektronischen Zahlungsvorgang per EC-Karte zu einer Fehlermeldung, sodass der 74-jährige dann per Google Pay zahlen wollte. Dazu wurden die Mobiltelefone direkt nebeneinander gehalten, wie eine Zeugin beobachten konnte. 

Der unbekannte dunkelhaarige Mann im Alter von etwa 30 bis 35 Jahren, der offensichtlich die Zahlung erhalten hatte, lief dann schnell davon. Der Geschädigte selber stellte kurze Zeit später fest, dass statt der eigentlichen zehn Euro Spende ein mittlerer dreistelliger Betrag von seinem Konto abgebucht worden war.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass auf keinen Fall Zahlungen an Fremde mit einem Smartphone oder einem vorgelegtem EC-Karten-Gerät getätigt werden sollten. Auch wird von dem Eintragen in eine Liste abgeraten, auf der man seine Unterschrift hinterlässt. “Lehnen sie solche Anfragen freundlich aber bestimmt ab”, rät die Polizei.