Mann aus brennendem Haus gerettet
Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung
Der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland wurde am Donnerstagabend um kurz nach 21 Uhr eine Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus in der Emslandstraße in Moordorf (Landkreis Aurich) gemeldet. Umgehend wurden die Feuerwehren Wiegboldsbur, Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum alarmiert. Unklar war, ob sich noch eine Person in dem Haus befand.
Vor Ort konnte durch in das Gebäude vordringende Atemschutzgeräteträger ein Zimmerbrand im Obergeschoss bestätigt werden. Bei der weiteren Durchsuchung der Räumlichkeiten, wurde der einzige Bewohner des Hauses binnen weniger Minuten schlafend vorgefunden und aus dem verrauchten Haus gerettet. Der Mann konnte ansprechbar an den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst des Landkreises Aurich übergeben und mit dem Verdacht einer leichten Rauchgasvergiftung in eine naheliegende Klinik gebracht werden.
Parallel zu den ersten Löschmaßnahmen und der Rettung, wurde eine Wasserversorgung aus einem in unmittelbarer Nähe befindlichem Hydranten aufgebaut und eine Belüftung des Hauses mit einem Hochleistungslüfter erfolgte, um den Rauch aus der Wohnung herauszutreiben. Die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit sieben Fahrzeugen vor Ort waren, konnten die Einsatzstelle nach gut einer Stunde wieder verlassen.
Im Einsatz befand sich die Freiwilligen Feuerwehr Südbrookmerland mit den Ortsfeuerwehren Wiegboldsbur, Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum. Weiterhin befand sich das DRK mit der Schnelleinsatzgruppe Sanität, der örtliche Energieversorger und die Polizei der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund vor Ort.

